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Schnelltest zur Früherkennung bei Prostata- und Darmkrebs

Gefahr erkannt – Gefahr gebannt

Medizinische Selbsttests für die Früherkennung von Prostata-Erkrankungen und Darm-Erkrankungen

Vorbeugen ist besser als heilen und eine rechtzeitige Diagnose bedeutet oft erfolgreiche Behandlung oder Heilung. Diese Sätze gelten insbesondere für Krebserkrankungen. Statistisch betrachtet, erleidet jeder dritte Europäer im Laufe seines Lebens eine Krebserkrankung. In Deutschland erkranken nach Angaben des Statistischen Bundesamtes jährlich 395.000 Menschen (195.000 Frauen und 200.000 Männer) an Krebs. Tumorleiden sind im Alter über 60 Jahren besonders häufig. Präventionskonzepte können nur greifen, wenn alle Menschen ihre Lebensweise umstellen. Dazu gehören eine ausgewogene, gesunde Kost mit reichlich Obst und Gemüse, der Verzicht auf Nikotin und Alkohol, regelmäßige Bewegung und Stressabbau sowie Meidung oder Abbau von Übergewicht.

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Fast 50.000 Männer erkranken jährlich daran. Das Risiko einer Krebserkrankung der Prostata (Vorsteherdrüse) ist für Männer ab dem 40. bis 45. Lebensjahr besonders hoch. Auch Männer, in deren Familienumfeld Prostatakrebs vorgekommen ist, sind stark gefährdet. Einer der wichtigsten Marker für Erkrankungen der Prostata ist das Prostataspezifische Antigen (PSA). Der PSA-Wert macht eine Aussage über die Prostatagesundheit. Dieser Wert sollte bei Männern ab dem 40., spätestens ab dem 45. Lebensjahr regelmäßig gemessen werden. Liegt der PSA-Wert über 10 ng/ml Blut, muss eine weitere Untersuchung der Prostata-Gesundheit erfolgen. Ein (mehrfach) erhöhter Wert kann auf eine Vergrößerung der Prostata, auf Prostatakrebs oder eine Entzündung der Prostata hinweisen. Medizinische Selbsttests erlauben die sichere Bestimmung des PSA-Wertes im häuslichen Bereich. Die Schnelltests sind in der Apotheke freiverkäuflich zu erhalten. Bei einem erhöhten PSA-Spiegel im Blut sollte in jedem Falle ein Arzt konsultiert werden.

Mehr als 70.000 Menschen in Deutschland erkranken im Jahr an Darmkrebs. Damit ist Darmkrebs die zweithäufigste Tumorerkrankung in Deutschland. Bei rechtzeitiger Erkennung ist diese Krebsform sehr oft heilbar. Vor diesem Hintergrund ist die Darmkrebs-Früherkennung besonders wichtig. Männer und Frauen erkranken praktisch in gleicher Häufigkeit an Darmkrebs. Neben der Darmspiegelung hat sich die Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhlgang (fäkales okkultes Blut) in der Früherkennung bestens bewährt. Im Stuhl ist normalerweise kein Blut enthalten. Die Ausscheidung von fäkalem okkultem Blut weist auf Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes bis hin zu Darmkrebs oder Darmkrebsvorstufen (beispielsweise Polypen) hin. Studien zeigen, dass das Darmkrebsrisiko ab dem 45. bis 50. Lebensjahr besonders hoch ist. Gefährdet sind auch Menschen, in deren Familienumfeld bereits Darmkrebs vorgekommen ist. Spätestens ab dem 50. Lebensjahr sollte regelmäßig geprüft werden, ob verborgenes Blut im Stuhlgang vorhanden ist. Zudem sind weitere ärztliche Maßnahmen wie die Darmspiegelung wichtig. Medizinische Schnelltests erlauben im häuslichen Bereich die sichere Feststellung, ob fäkales okkultes Blut vorliegt oder nicht. Die Schnelltests sind in der Apotheke frei zu erwerben. Bei einem positiven Ergebnis – also dem Vorliegen von fäkalem okkultem Blut – sollte in jedem Falle rasch der Arzt aufgesucht werden.  

Menschen, die die Vorsorgemaßnahmen wahrnehmen und gesund leben, haben seltener Krebserkrankungen als Menschen, die dies nicht tun. Durch medizinische Selbsttests kann zusätzlich zur Vorsorge beigetragen werden. Durch frühe Erkennung kann rechtzeitig eine Therapie eingeleitet werden. Die Heilungschancen verbessern sich dadurch nicht nur bei Darmkrebs und dem Prostatakrebs deutlich.

Weitere Informationen sind in der Geschäftsstelle der Saarländischen Krebsliga e.V. erhältlich.